Bohrtechnik
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Bodendurchpressung mit Erdraketen
bis DN 125
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Dynamischer, ungesteuerter Rohrvortrieb
im Rammverfahren für
Stahlrohre bis DN 800
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Mantel- bzw. Produktenrohrpressung
im Bohrpressverfahren bis
DN 400
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Gesteuertes Horizontal
- Spülbohrverfahren bis DN 400 und einer
Länge von 300 m |
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| Bodenverdrängungsverfahren |
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Das
Bodenverdrängungsverfahren mit ungesteuerten
Erdraketen
Bei dem Bodenverdrängungsverfahren handelt
es sich um ein seit 3 Jahrzehnten etabliertes Verfahren
zur unterirdischen Leitungsverlegung. Mit einem
pneumatisch betriebenen Verdrängungshammer
wird ein unterirdischer Hohlraum aufgefahren, in
den vorzugsweise muffenlose Kurz- oder Langrohre
bis DN 200 aus Kunststoff (PE, PVC oder PE-X) und
aus Metall (z.B. St) aber auch Kabel jeglicher Art
auf Bohrlängen je nach Boden bis 40 m sofort
oder nachträglich eingezogen werden. So lassen
sich grabenlos Verkehrswege kreuzen, Hausanschlüsse
herstellen, Verankerungen vorbereiten, Hindernisse
unterfahren und andere Maßnahmen unterstützen.
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| Rammverfahren |
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| Vortrieb
eines vorne offenen Mantel- oder Produktrohrstranges
aus Stahl mit Hilfe von Rammenergie. Der in das
Rohr eintretende Erdkern wird im allgemeinen nach
beendetem Vortrieb herausgedrückt, herausgespült
oder herausgebohrt. Der Anwendungsbereich erstreckt
sich im Regenfall auf Rohraußendurchmesser
bis 800 mm. In Festgesteinen und in stark aufquellenden
plastischen Böden ist die Anwendung nur bedingt
möglich. Die Vortriebslängen betragen
in Abhängigkeit von den anstehenden Böden
und vom 70 m. Die Mindestüberdeckung beträgt
2 x Da, jedoch nicht weniger als 1,0 m.
In
wasserführenden Böden sind je nach Grundwasserstand
und Bodenart Zusatzmaßnahmen, z.B. Grundwasserabsenkungen,
erforderlich.
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| Horizontal
- Preßbohrgerät |
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Vortrieb
eines Mantel- oder Produktrohrstanges aus Stahl
mit Hilfe einer Preßstation bei gleichzeitigem
mechanischen Abbau des Bodens an der Ortsbrust mittels
eines Bohrkopfes und mechanischer Förderung
des Bohrgutes mit Förderschnecken. Der Antrieb
des Bohrkopfes mit Förderschnecken befinden
sich im Startschacht oder in der Startbaugrube.
In Abhängigkeit von der Wahl des Bohrkopfes
und der Förderschnecken erstreckt sich der
Anwendungsbereich im Regenfall bis 400 mm Rohraußendurchmesser
im Locker- und Festgestein. In wasserführenden
Böden sind Zusatzmaßnahmen, z.B Grundwasserabsenkungen,
erforderlich. Vortriebslängen in Abhängigkeit
vom Durchmesser in der Regel bis 80 m. Die Mindestüberdeckung
beträgt 20 x Da, mindestens jedoch 0,80 m.
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| Gesteuertes
Horizontal - Spülverfahren |
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| Vortrieb
eines Pilotrohrstranges im Spülbohrverfahren
mit Bohranlagen. Der anstehende Boden wird durch
die an der Bohrkopfspitze unter hohem Druck austretende
Bentonitsuspension gelöst und dann entlang
dem Bohrgestänge zum Startschacht oder zur
Startbaugrube ausgetragen. Die Bentonitsuspension
stürzt die Bohrlochwandung und verringert
den Reibungswiderstand.
Die
Vermessung erfolgt mit dem Sender - Empfänger
- Prinzip. Die Steuerung erfolgt über den
Bohrkopf mit abgeschrägter Steuerplatte in
Verbindung mit den Spüldüsen an der
Bohrkopfspitze.
Die
Produktrohrleitung aus Stahl, duktilem Gusseisen
oder PE - HD wird vom Zielschacht oder von der
Zielbaugrube aus durch Zurückholen des Pilotstranges
in den Startschacht oder die Startbaugrube bei
gleichzeitiger Aufweitung mittels Räumer
bzw. Aufweitungskopf eingezogen. Während
des Aufweitungs- bzw. Einziehvorganges wird über
radial angebrachte Spüldüsen laufend
Betonitsuspension zur Stützung der Bohrlochwandung
und zur Verringerung des Reibungswiderstandes
eingebracht.
Der
Anwendungsbereich erstreckt sich je nach Bodenart
auf Produktrohr - Außendurchmesser bis 400
mm und Vortriebslängen bis 300 m, wobei die
Ausführung auch in gekrümmten Trassen,
ggf. ohne Start- oder Zielbaugrube möglich
ist. Anwendung in verdrängungsfähigem
Lockergestein. Zusatzmaßnahmen in wasserführenden
Böden sind nicht erforderlich.
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